2. Februar 2012 Nicht nur alte Literatur über das Elbsandsteingebirge, sondern auch Neuerscheinungen interessieren mich. Im Jahr 2011 ist ein Bildband über die Sächsische Schweiz im garant Verlag Renningen erschienen (Preis 5,00 €). Dies ist nun erst einmal nichts besonderes, es erscheinen ja immer wieder neue Bücher über unsere "Heimat". Doch beim genaueren Studium des Bildbandes musste ich immer wieder schmunzeln. Hier nun einige Kostproben: "Nur etwa 100 Menschen wohnen im Gebiet des Nationalparks Sächsische Schweiz" (wenn man es ganz genau nehmen will, stimmt das sogar). Ein weiteres Thema ist der Wildenstein. U.a. wird die alte Burg erwähnt, alles gut und schön, doch das dazugehörige Foto zeigt den Schmilkaer Kessel. Zu den Zschirnsteinen wird erwähnt: "Metallene Stufen führen den Berg hinauf und ermöglichen Besuchern, ohne Seil und Karabiner die umwerfende Aussicht zu genießen." Ein Kapitel bezieht sich auf den Zschand. Hier kann man lesen: "Die kleinen Gewässer im Zschand betrieben mehrere Mühlen". Am meisten habe ich mich aber über folgende Worte amüsiert: "Schöna liegt am Rande der Dahlener Heide, einem wahren Paradies für Naturliebhaber." Doch auch nachdenkliche Worte sind durchaus zu finden, wie z.b. beim Pfaffenstein: "Das Eindringen des Menschen in diesen ganz eigenen Naturraum hatte glücklicherweise bisher kaum Veränderungen zur Folge" (und diese Feststellung gerade beim Pfaffenstein !?)
Wer kann helfen? Dieses mal stehe ich vor einen Rätsel. Wo sind diese Felsen zu finden. Es führt ein Treppenaufstieg nach oben. Ein Hinweis habe ich: Zwischen Ameisenberg und Weißer Stein nahe Oybin. Diese Ecke kenne ich eigentlich ganz gut, doch diese Felsen sagen mir gar nichts.
Wo soll das hinführen! 19.01.2012 Seit geraumer Zeit nennt sich der Schandauer Bahnhof "Nationalpark-Bahnhof". Was kommt als nächstes; die "Nationalparkstraße", das "Nationalparkbratwürstchen" oder in Tüten abgefüllte "Nationalparkluft" (die uns dann im Hals stecken bleibt). Werbung muss sein, aber so!? Hier soll aber nicht der Eindruck entstehen, die Umbauten seien schlecht. Nein, im Gegenteil, die Verflechtung von Bahn, Bus, Auto und Fähre ist gelungen.
Immer mehr und immer weniger!19.01.2012 Wieder eine neue NP-Infostelle. Dieses mal darf sich Schmilka freuen. In der Außenstelle der Forstverwaltung hat man diese Info-Stelle eingerichtet. Im Gegensatz werden immer mehr Wander- und Schutzhütten abgerissen. Im Nationalpark- "wohnzimmer" kann man eben nach belieben umräumen.
05.01.2012 Mit Genehmigung von Dietrich Graf möchte ich hier einen Artikel veröffentlichen. "Zwischen Hohn und Schein" - Eine bittere Nachlese zur Verunstaltung der Teufelsbrücke am Hockstein- Hinweis: Druckt den Artikel aus und zeigt es allen, die sich für die Heimat- und Naturgeschichte interessieren.
04.01.2012 In den letzten Wochen und Monaten sind zahlreiche Hinweise, Wünsche und Forderungen bei mir eingegangen, welche alle den gleichen Tenor haben: Wie weiter mit unserer "Wanderheimat". Alle Themen (auch welche mir persönlich sehr am Herzen liegen) könnt Ihr hier
lesen. Auch hier: www.sandsteinwandern.de könnt Ihr den Artikel lesen und kommentieren. Natürlich könnt Ihr auch direkt Eure Meinung bei mir los werden.
17. November 2011 Leider sieht es im Harz nach Harvestereinsätzen nicht viel besser aus. Wo bleibt da die Natur = auf der Strecke! Nebenbei bemerkt: Das ist der Hauptwande-weg zwischen Mooswand und Mausefalle im Okertal.
WICHTIGER HINWEIS Es hat sich eine Interessengemeinschaft (IG) der "Stiegen- und Wanderfreunde" gebildet. Da die Stiegen- und Wanderfreunde bisher kaum eine Lobby im Sächsisch-Böhmischen Elbsandsteingebirge (und darüber hinaus) besitzt, soll mit dieser IG ein Gegengewicht zur Nationalparkverwaltung (NPV) und zum Sächsischen Bergsteigerbund (SBB) geschaffen werden. Hauptanliegen der IG ist der Erhalt des historischen Wegegutes, Veröffentlichung von gravierenden Missständen und der konstruktive Meinungsaustausch mit der NPV,SBB u.a. Jeder kann Mitglied werden. Daraus entstehen keine Rechte oder Pflichten. Natürlich sind Beiträge, Hinweise und aktive Mitarbeit gern gesehen. Anmeldungen können im Stiegenbuchverlag (also hier unter Axel-67.Mothes@t-online.de) oder direkt auf der HP der Stiegen- und Wanderfreunde www.sandsteinwandern.de erfolgen. Bei erfolgter Anmeldung gibt es eine Mitgliedsurkunde.